DinoMetrix v5.2.0 GPT-6.1 Terra Powered by Shred Shed
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Willkommen.

Dino-Day-Score
Noch kein Dino Score wird berechnet
–/100

Wird aus deiner persönlichen Baseline berechnet

HRV letzte Nacht
–ms

Noch kein HRV-Wert vorhanden

RHF letzte Nacht
–bpm

Ruheherzfrequenz wird mit synchronisiert

Netto-Schlafdauer letzte Nacht
–h

Schlafdauer ohne Wachzeiten wird mit synchronisiert

HRV 7-Tage-Mittel
–ms

HRV-Mittel aus den letzten Nächten

HRV Status
–%

Noch nicht genügend historische HRV-Daten

HRV Entwicklung
–

HRV-Vergleich der aktuellen Auswahl

HRV Standardabweichung
–ms

HRV-Streuung der aktuellen Auswahl

Change Point Detection
Pruned Exact Linear Time (PELT)
Erkannte Wechsel–
Angezeigter Wechsel–
Niveauänderung–

Die gesamte verfügbare Historie wird auf statistisch relevante Niveauwechsel geprüft.

Gesamte verfügbare Historie · Mindestsegment 7
Normalverteilung
Jüngster Wert im historischen Vergleich
Jüngster Wert–
Mittelwert–
Standardabweichung–
Perzentil–

Die Verteilung wird aus allen verfügbaren gültigen Messwerten berechnet.

Normalverteilung der historischen Werte Der jüngste Wert wird mit der Verteilung aller verfügbaren Werte verglichen.

AKTIVITÄTEN IM ÜBERBLICK

Zahlen Daten Fakten

Die Aktivitätsdaten der ausgewählten Quelle werden geladen.

In Klammern: Durchschnitt über alle verfügbaren Jahre.

DID I DO MY BEST...

Did I do my best...

Bewertung für –: Noch nicht beantwortet

Letzte Bewertung–Noch keine Bewertung vorhanden
Erfasste Tage0Tage
Durchschnitt–Importiere oder erfasse erste Daten

Summe je Frage

Wie oft Frage 1–6 mit 1 beantwortet wurde.

Did I do my best – Summe je Frage Die y-Achse zeigt die Summe der 1-Antworten, die x-Achse die Fragen 1 bis 6.

Verteilung der Tagessummen

Wie häufig Tageswerte von 0 bis 6 erreicht wurden.

Did I do my best – Verteilung der Tagessummen Die y-Achse zeigt die Anzahl der Tage, die x-Achse die Tagessumme von 0 bis 6.

VERLAUF

Nächtliche HRV

Die letzten 30 Messwerte werden angezeigt.

Liniendiagramm der nächtlichen HRV-Werte Die y-Achse zeigt den HRV-Wert in Millisekunden, die x-Achse das Datum.
Nächtlicher Durchschnitt in Millisekunden Trend der Auswahl

VERLAUF

Nächtliche RHF

Die letzten 30 Messwerte werden angezeigt.

Liniendiagramm der nächtlichen RHF-Werte Die y-Achse zeigt die Ruheherzfrequenz in Schlägen pro Minute, die x-Achse das Datum.
Nächtliche Ruheherzfrequenz in bpm Trend der Auswahl

VERLAUF

Netto-Schlafdauer

Die letzten 30 Messwerte werden angezeigt.

Liniendiagramm der Netto-Schlafdauer Die y-Achse zeigt die Netto-Schlafdauer in Stunden, die x-Achse das Datum.
Netto-Schlafdauer in Stunden Trend der Auswahl

VERGLEICHE

Zwei Zeiträume vergleichen

Wähle zwei gleich lange Zeiträume und stelle HRV, RHF oder Netto-Schlafdauer direkt gegenüber.

Zwei gleich lange Zeiträume auswählen.

Vergleich zweier Messzeiträume Zwei farblich getrennte Linien zeigen die Werte der ausgewählten gleich langen Zeiträume.
Zeitraum 1 Zeitraum 2

DIFFERENZ

Zeitraum 2 minus Zeitraum 1

Tage mit Messwerten in beiden Zeiträumen werden direkt gegenübergestellt.

Differenz der beiden Vergleichszeiträume Die Balken zeigen für jede relative Tagesposition die Differenz aus Zeitraum 2 minus Zeitraum 1.
günstigere Veränderung ungünstigere Veränderung unverändert

Stichtag

HRV, RHF und Schlafdauer ab einem gewählten Tag: Originalwerte und Veränderung zum Stichtag.

Bitte einen Stichtag auswählen.

    Absolute Werte

    Eigene Skala je Kennzahl: HRV in ms, RHF in bpm, Schlafdauer in Stunden. Gestrichelt: der jeweilige Stichtagswert. Am Kurvenende stehen Kennzahl und jüngster Wert.

    Bitte einen Stichtag auswählen.

    Relative Veränderung zum Stichtag

    Die hervorgehobene 0,0-%-Linie entspricht dem Stichtagswert. Positive und negative Werte zeigen die Richtung, keine gesundheitliche Bewertung.

    Bitte einen Stichtag auswählen.

    Messwerte, absolute Änderungen und Berechnung

    Absolut: Wert minus Stichtagswert. Relativ: (Wert − Stichtagswert) / Stichtagswert × 100. Fehlende Tage werden nicht verbunden. Fehlende oder null betragende Bezugswerte werden für relative Änderungen nicht ersetzt.

    MANUELLE WERTE

    Blutdruck

    Trage systolischen und diastolischen Blutdruck, Puls und optional eine Bemerkung ein. Zukunftswerte sind gesperrt.

    CSV importieren

    Messungen aus einer CSV-Datei übernehmen. Zuerst prüfen, danach den Import bestätigen. Gleiche Messzeitpunkte werden aktualisiert; bei Wiederholungen in der Datei gilt die letzte Zeile.

    CSV-Format und Beispiel

    Pflichtspalten: Messzeitpunkt, Systolisch, Diastolisch, Puls. Bemerkung ist optional. Alternativ Datum und Uhrzeit als getrennte Spalten. Trennzeichen: Semikolon, Komma oder Tabulator. Eigene DinoMetrix-Exporte werden unterstützt.

    Messzeitpunkt;Systolisch;Diastolisch;Puls;Bemerkung
    2026-01-15 08:30;120;80;60;Morgens

    Datum: JJJJ-MM-TT oder TT.MM.JJJJ, mit optionaler Uhrzeit HH:MM. Ohne Uhrzeit gilt 00:00. Zukunftswerte werden abgewiesen. Dateien werden nur deinem Konto zugeordnet.

    Messungen0gesamt
    Durchschnitt Systolisch–mmHg
    Durchschnitt Diastolisch–mmHg

    VERLAUF

    Blutdruck & Puls

    Die letzten 30 Messungen werden angezeigt.

    Liniendiagramm der Blutdruckwerte Die y-Achse zeigt Blutdruck und Puls, die x-Achse Datum und Uhrzeit.
    Systolisch Diastolisch Puls Trend der Auswahl
    Datum & UhrzeitSystolischDiastolischPulsBemerkungAktionen

    WOCHENPROFIL

    Durchschnitt nach Wochentag

    Basis: alle gespeicherten Nächte

    Durchschnittliche HRV je Wochentag Balkendiagramm von Montag bis Sonntag. Die y-Achse zeigt den durchschnittlichen HRV-Wert in Millisekunden.
    Durchschnitt aller gespeicherten Werte je Wochentag

    LANGZEITPROFIL

    Durchschnitt nach Zeitraum

    Aktueller Monat–ms
    Aktuelles Quartal–ms
    Aktuelles Jahr–ms
    Letzte 12 MonateAlle gespeicherten Nächte
    Durchschnittliche HRV nach Monaten Balkendiagramm der durchschnittlichen HRV-Werte nach ausgewähltem Zeitraum. Die y-Achse zeigt Millisekunden.
    Durchschnittlicher HRV-Wert des jeweiligen Zeitraums

    TAGESWERTE

    HRV-Tabelle

    0 Einträge

    DatumHRV-WertHRV-StatusRHFNetto-SchlafdauerDino-Day-ScoreZur VornachtStatus
    Deine Daten bleiben lokal auf diesem Computer. Noch nicht synchronisiert Powered by Shred Shed

    VERGLEICH

    Vergleich

    Vergleiche zwei gleich lange Zeiträume und untersuche die Verläufe von HRV, RHF und Netto-Schlafdauer.

    PROFILE UND TAGESWERTE

    Tabellen

    Analysiere dein HRV-Wochenprofil, langfristige Durchschnittswerte und sämtliche gespeicherten Tageswerte.

    DINO-RANKING

    Wer steht an welcher Stelle der Nahrungskette?

    Alle Dino-Day-Scores im täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Vergleich sowie die dauerhaft gesammelten Punkte der Apex Predators.

    DEIN STATUS

    Deine Ranking-Kriterien

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    TAGESRANKING

    Dino-Day-Scores

    –

    0/0 fristgerecht · Frist Folgetag 12:00 Uhr · Punkte 5/3/2/1

      WOCHENRANKING

      Dinos der Woche

      –

      Tagespunkte · Frist Folgemontag 12:00 Uhr

        MONATSRANKING

        Dinos des Monats

        –

        Tagespunkte · Frist 1. des Folgemonats 12:00 Uhr

          JAHRESRANKING

          Dinos des Jahres

          –

          Tagespunkte · laufendes Jahr

            LANGZEIT-RANKING

            Apex Predators

            Alle Tagespunkte · Gesamtwertung

              TAGESRANKING-HISTORIE

              Vergangenen Tag auswählen

              Wähle einen vergangenen Tag oder den heutigen Tag aus. Das zugehörige Dino-Day-Score-Tagesranking erscheint direkt unter dem Kalender.

              –
              Ausgewählt – Noch nicht geladen
              Ranking vorhanden Heute Ausgewählt

              AUSGEWÄHLTES TAGESRANKING

              –

              0/0 synchronisiert
                Wähle einen Tag aus.

                DINO-DAY-SCORE

                So berechnet sich dein Tageswert

                0–100 Punkte
                HRV Höher als dein Normalwert wirkt positiv.
                Ruheherzfrequenz Niedriger als dein Normalwert wirkt positiv.
                Netto-Schlafdauer Mehr Schlaf als üblich wirkt grundsätzlich positiv.

                Persönlicher Vergleich statt allgemeiner Norm

                Für jeden Wert bildet DinoMetrix aus den vorherigen 60 Tagen eine robuste persönliche Baseline aus Median und Interquartilsabstand (IQR). Der aktuelle Tag gehört nicht zur Baseline. HRV wird zuvor logarithmiert. Aus der Abweichung entstehen begrenzte Z-Werte zwischen −2 und +2.

                Mindestens 30 vollständige historische Tage werden benötigt; ab 60 Tagen gilt die Baseline als stabil. Sind mehrere vertrauenswürdige Quellen vorhanden, verwendet DinoMetrix je Kennzahl den günstigsten gültigen Einzelwert: höchste HRV, niedrigste Ruheherzfrequenz und längste Netto-Schlafdauer.

                Grundwert 50 + 15 × ZHRV − 10 × ZRHF + 10 × ZSchlaf Danach verändert der persönliche 7-Tage-Trend den Wert um höchstens ±11 Punkte. Das Endergebnis wird auf 0 bis 100 begrenzt.

                ROBUSTER Z-SCORE

                Wie stark weicht der heutige Wert von deinem Normalzustand ab?

                Der Z-Score übersetzt verschiedene Einheiten wie Millisekunden, Schläge pro Minute und Stunden in eine gemeinsame Vergleichsskala. DinoMetrix verwendet dafür keine allgemeine Bevölkerungsnorm, sondern ausschließlich deine eigene Historie.

                Z = (heutiger Wert − persönlicher 60-Tage-Median) ÷ persönlicher 60-Tage-IQR Abweichung vom persönlichen Mittelpunkt typische persönliche Streuung
                Median

                Alle gültigen Werte der vorherigen 60 Tage werden sortiert. Der Wert in der Mitte ist der Median und beschreibt deinen persönlichen Normalzustand.

                Q1 und Q3

                Q1 ist die Grenze bei 25 Prozent, Q3 die Grenze bei 75 Prozent der sortierten Werte. Zwischen beiden liegen die mittleren 50 Prozent deiner Messungen.

                IQR

                Der Interquartilsabstand ist Q3 − Q1. Er zeigt, wie stark deine üblichen Werte schwanken, ohne dass einzelne Ausreißer zu viel Einfluss erhalten.

                Z = 0 Heutiger Wert entspricht dem persönlichen Median. Z = +0,5 Heutiger Wert liegt einen halben IQR über dem Median. Z = −0,5 Heutiger Wert liegt einen halben IQR unter dem Median. Grenze ±2 Größere Abweichungen werden auf −2 beziehungsweise +2 begrenzt.

                HRV-Z-Score

                HRV wird zuerst logarithmiert, damit sehr große Einzelwerte weniger stark wirken.

                ln(60,34 ms) = 4,10 (4,10 heute − 4,05 Median) ÷ 0,10 IQR 0,05 ÷ 0,10 = +0,5 Die logarithmierte HRV liegt einen halben IQR über dem persönlichen Median. Das ist für den Score günstig.

                RHF-Z-Score

                Die Ruheherzfrequenz bleibt in Schlägen pro Minute.

                (52 bpm heute − 54 bpm Median) ÷ 4 bpm IQR −2 bpm ÷ 4 bpm = −0,5 Die RHF liegt einen halben IQR unter dem Median. Weil eine niedrigere RHF günstig ist, wird ihre Richtung erst in der Scoreformel durch −10 × ZRHF umgekehrt.

                Schlaf-Z-Score

                Die Netto-Schlafdauer wird in Stunden verglichen.

                (8,0 h heute − 7,5 h Median) ÷ 1,0 h IQR 0,5 h ÷ 1,0 h = +0,5 Der Schlaf liegt einen halben IQR über dem persönlichen Median und erhöht deshalb den Score.

                Wichtig: Ein positiver Z-Score bedeutet zunächst nur „höher als üblich“, ein negativer „niedriger als üblich“. Ob das günstig ist, hängt von der Kennzahl ab: Bei HRV und Schlaf ist höher grundsätzlich günstig, bei RHF niedriger.

                EINFACHES BEISPIEL

                Von drei Messwerten zum Dino-Day-Score

                1. 1

                  Heutige Werte mit der eigenen Baseline vergleichen

                  HRV: Heute 60,34 ms. Für die Rechnung wird HRV logarithmiert: ln(60,34) = 4,10. Persönlicher 60-Tage-Median: 4,05; IQR: 0,10.

                  ZHRV = (4,10 − 4,05) ÷ 0,10 = +0,5

                  RHF: Heute 52 bpm; persönlicher Median 54 bpm; IQR 4 bpm.

                  ZRHF = (52 − 54) ÷ 4 = −0,5

                  Netto-Schlaf: Heute 8,0 Stunden; persönlicher Median 7,5 Stunden; IQR 1,0 Stunde.

                  ZSchlaf = (8,0 − 7,5) ÷ 1,0 = +0,5
                2. 2

                  Die drei Abweichungen gewichten

                  50 ist der neutrale Startwert. 15 ist das Gewicht der HRV. −10 kehrt die RHF-Richtung um: Eine niedrigere RHF ist günstig. 10 ist das Gewicht der Schlafdauer.
                  50 + 15 × (+0,5) − 10 × (−0,5) + 10 × (+0,5) = 50 + 7,5 + 5 + 5 = 67,5 Punkte

                  Die HRV bringt 7,5 Punkte, die niedrigere RHF 5 Punkte und der längere Schlaf 5 Punkte. Zusammen mit dem Startwert 50 ergibt das den Grundwert 67,5.

                3. 3

                  Den 7-Tage-Trend ergänzen

                  Im Beispiel sind die letzten sieben Tage leicht besser als die 60-Tage-Baseline: HRV-Trend +0,25, RHF-Trend −0,25 und Schlaftrend +0,33. Die kleinen Trendgewichte 4, −4 und 3 sorgen dafür, dass der Trend den Tageswert nur moderat verändert.

                  4 × (+0,25) − 4 × (−0,25) + 3 × (+0,33) ≈ +3 Punkte

                  Der Trendaufschlag wird immer auf höchstens +11 beziehungsweise −11 Punkte begrenzt.

                4. 4

                  Endwert bilden und auf 0 bis 100 begrenzen

                  67,5 Grundwert + 3 Trendpunkte = 70,5

                  70,5 liegt bereits zwischen 0 und 100 und muss deshalb nicht weiter begrenzt werden.

                  Dino-Day-Score: 70,5 von 100
                Median = mittlerer persönlicher Wert der vorherigen Tage IQR = typische Streuung der mittleren 50 Prozent der persönlichen Werte Z-Wert = heutige Abweichung, gemessen in Einheiten des persönlichen IQR

                Der Wert beschreibt ausschließlich die Abweichung von der eigenen Historie. Er ist keine medizinische Diagnose und keine alleinige Trainingsfreigabe.

                Es werden nur Anzeigename und Ranking-Werte veröffentlicht. Noch nicht geladen Powered byShred Shed

                TÄGLICHE REFLEXION

                Did I do my best...

                Bewerte deine sechs täglichen Fragen, ergänze vergessene Tage über den Kalender und verfolge deine persönliche Entwicklung.

                Deine Bewertungen sind nur in deinem persönlichen Konto sichtbar. Powered byShred Shed

                MANUELLE GESUNDHEITSWERTE

                Blutdruck

                Erfasse Blutdruck und Puls, bearbeite bestehende Messungen und verfolge ihre Entwicklung im persönlichen Verlauf.

                DATENVERWALTUNG

                Import / Export

                Importiere historische Daten oder sichere deine gespeicherten Werte als CSV. Wähle dazu einfach den passenden Datenbereich.

                HRV · RHF · SCHLAFDAUER

                Gesundheitswerte

                Messwerte aus Apple Health, Garmin oder Oura übernehmen und als CSV sichern.

                Apple Health komprimieren

                Reduziere den vollständigen Export lokal auf HRV, RHF und Schlafdaten. Die Originaldatei verlässt dein Gerät nicht; die Komprimierung benötigt keinen Serverdienst.

                100 % lokale Verarbeitung · ZIP oder export.xml · kein Server-Upload

                Offline-Konverter öffnen

                Apple Health importieren

                Importiere die zuvor verkleinerte ZIP oder eine passende Apple-Health-XML. Große Dateien werden zuverlässig in verschlüsselten 8‑MiB-Blöcken übertragen.

                Fortsetzbarer Block-Upload · bis 1 GiB · verschlüsselte Speicherung in DinoMetrix

                Anbieter-Historie abrufen

                Importiere die verfügbare Historie der aktuell verbundenen Datenquelle.

                Gesundheitswerte exportieren

                Sichere alle gespeicherten HRV-, RHF- und Schlafdauerwerte in einer CSV-Datei.

                WEITERE DATEN

                Weitere freigeschaltete Bereiche

                Die verfügbaren Karten richten sich nach den Funktionen deines Kontos.

                CHECK-IN

                Did I do my best...

                Historische Tagesantworten importieren oder alle Check-ins als CSV exportieren.

                Erwartetes Format: Datum;q1;q2;q3;q4;q5;q6

                MANUELLE WERTE

                Blutdruck

                Blutdruck, Puls und Bemerkungen aus einer CSV übernehmen oder vollständig exportieren.

                Messzeitpunkt;Systolisch;Diastolisch;Puls;Bemerkung (optional). Max. 5 MiB, 20.000 Messungen. Gleiche Messzeitpunkte werden aktualisiert; bei Wiederholungen gilt die letzte Zeile.

                Importierte Daten werden ausschließlich deinem persönlichen Konto zugeordnet. Powered byShred Shed

                LERNEN IN KURZFORM

                Clips

                Ausgewählte Lehrvideos zu Training, Gesundheit und den Messwerten in DinoMetrix – alphabetisch sortiert und direkt zur jeweiligen Quelle verlinkt.

                VIDEO-BIBLIOTHEK

                Lehrclips von A bis Z

                1 Clip
                1. YouTube Short She Built Her Back & Core WITH SCIENCE! Kurzer Lehrclip zum wissenschaftlich orientierten Training von Rücken und Rumpf. Auf YouTube öffnen
                Externe Inhalte öffnen sich in einem neuen Browser-Tab. Powered byShred Shed

                DINOMETRIX WIKI

                Werte kurz und verständlich erklärt 141 Begriffe

                Kurze, verständliche Definitionen, Aussagen und Beispiele zu den Messwerten in DinoMetrix.

                A

                ENERGIEBEREITSTELLUNG MIT SAUERSTOFF

                Aerob

                Energiebereitstellung, bei der Sauerstoff für die oxidative Bildung von ATP genutzt wird.

                Definition

                Aerob bedeutet „mit Sauerstoff“. Bei der aeroben Energiebereitstellung erzeugen die Zellen ATP vor allem durch oxidative Phosphorylierung. Dafür werden Kohlenhydrate und Fette, in geringerem Umfang auch Aminosäuren, unter Nutzung von Sauerstoff verstoffwechselt.

                Dieser Weg stellt ATP vergleichsweise langsam, aber effizient und über längere Zeit bereit. Er trägt deshalb besonders bei länger andauernden Belastungen wie Gehen, ruhigem Laufen, Radfahren oder Schwimmen zur Energieversorgung bei.

                Aussage

                Aerobe Leistungsfähigkeit beschreibt, wie gut Atmung, Herz-Kreislauf-System und Muskulatur Sauerstoff aufnehmen, transportieren und verwerten können. Sie beeinflusst vor allem die Ausdauer und die Erholung zwischen intensiveren Belastungen.

                „Aerob“ und „anaerob“ sind keine vollständig getrennten Schalter. Beide Energiesysteme arbeiten stets zusammen; Intensität und Dauer bestimmen, welcher Anteil überwiegt.

                Beispiel

                Bei einer gleichmäßigen Radtour über 30 Minuten mit durchschnittlich 150 Watt lässt sich die äußere mechanische Arbeit berechnen:

                1. Zeit umrechnen: 30 × 60 = 1800 Sekunden
                2. Arbeit: 150 W × 1800 s = 270.000 J = 270 kJ

                Bei moderater Intensität kann der überwiegende Teil des benötigten ATP aerob bereitgestellt werden. Die 270 kJ beschreiben nur die äußere mechanische Arbeit und erlauben allein keine Berechnung des Stoffwechselenergieverbrauchs oder des genauen aeroben Anteils.

                SCHNELLE ENERGIEBEREITSTELLUNG

                Anaerob

                Energiebereitstellung über Stoffwechselwege, die Sauerstoff nicht unmittelbar benötigen.

                Definition

                Anaerob bedeutet „ohne unmittelbare Nutzung von Sauerstoff“. Sehr schnell benötigtes ATP wird zunächst aus vorhandenen ATP- und Phosphokreatin-Speichern und anschließend verstärkt über die anaerobe Glykolyse bereitgestellt.

                Diese Wege liefern Energie sehr schnell, verfügen aber nur über eine begrenzte Kapazität. „Anaerob“ bedeutet nicht, dass im Körper kein Sauerstoff vorhanden ist, sondern dass der betreffende Stoffwechselweg ihn nicht direkt zur ATP-Bildung benötigt.

                Aussage

                Die anaerobe Leistungsfähigkeit ist besonders für kurze, intensive Belastungen wie Sprints, Sprünge oder schwere Wiederholungen wichtig. Sie beeinflusst, wie viel Leistung kurzfristig erzeugt und wie gut wiederholte hochintensive Belastungen toleriert werden können.

                Auch während eines Sprints arbeitet der aerobe Stoffwechsel weiter. Mit zunehmender Belastungsdauer wächst sein Beitrag, während die schnell verfügbaren anaeroben Reserven begrenzt sind.

                Beispiel

                Bei einem Sprint über 10 Sekunden mit durchschnittlich 800 Watt beträgt die äußere mechanische Arbeit:

                1. Arbeit: 800 W × 10 s = 8000 J
                2. Umrechnung: 8000 J ÷ 1000 = 8 kJ

                Bei dieser kurzen, intensiven Belastung liefern ATP- und Phosphokreatin-Speicher sowie die anaerobe Glykolyse einen großen Energieanteil. Aus den 8 kJ lässt sich der genaue Anteil der einzelnen Energiesysteme jedoch nicht berechnen.

                ATHEROGENE LIPOPROTEINPARTIKEL

                Apolipoprotein B

                Ein Strukturprotein, das die Anzahl atherogener Lipoproteinpartikel im Blut abbildet.

                Definition

                Apolipoprotein B (ApoB) ist ein Strukturprotein auf Lipoproteinpartikeln, die Cholesterin in die Gefäßwand transportieren können. Dazu gehören unter anderem VLDL-, IDL-, LDL- und Lipoprotein(a)-Partikel.

                Da jedes dieser atherogenen Partikel genau ein ApoB-Molekül trägt, dient die im Blut gemessene ApoB-Konzentration als Näherung für ihre Gesamtzahl. ApoB wird häufig in mg/dl oder g/l angegeben.

                Aussage

                ApoB ergänzt die Information des LDL-Cholesterins: LDL-C beschreibt vor allem die transportierte Cholesterinmenge, ApoB näherungsweise die Zahl atherogener Partikel. Diese beiden Größen können bei derselben Person unterschiedlich ausfallen.

                Ein höherer ApoB-Wert ist mit einem höheren Risiko für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Die medizinische Einordnung hängt jedoch vom gesamten Risikoprofil, der Messmethode und den verwendeten Leitlinien ab.

                Beispiel

                Zwei Personen haben in einem rein rechnerischen Beispiel denselben LDL-C-Wert von 100 mg/dl, aber ApoB-Werte von 70 mg/dl und 120 mg/dl.

                1. Absolute Differenz: 120 − 70 = 50 mg/dl
                2. Relative Differenz zum ersten Wert: 50 ÷ 70 × 100 ≈ 71 %

                Vereinfacht beschreibt LDL-C eher die Ladungsmenge, ApoB eher die Anzahl der Transportpartikel. Die frei gewählten Zahlen veranschaulichen nur eine mögliche Diskordanz und sind keine Ziel- oder Grenzwerte.

                F

                FUNCTIONAL THRESHOLD POWER

                FTP

                Ein praxisnaher Schätzwert für die länger aufrechterhaltbare Schwellenleistung beim Radfahren.

                Definition

                FTP (Functional Threshold Power) bezeichnet im Radsport eine geschätzte Leistungsschwelle in Watt. Sie wird häufig als höchste Leistung beschrieben, die ungefähr eine Stunde lang in einem annähernden Gleichgewicht aufrechterhalten werden kann.

                FTP kann durch unterschiedliche Protokolle bestimmt oder von Geräten modelliert werden, etwa über einen einstündigen Test, einen 20-Minuten-Test oder Leistungsdaten mehrerer Fahrten. FTP ist nicht automatisch identisch mit Laktatschwelle, maximalem Laktat-Steady-State oder Critical Power.

                Aussage

                FTP dient vor allem dazu, individuelle Leistungszonen festzulegen, Training zu steuern und Veränderungen der radspezifischen Ausdauerleistung zu beobachten. Für Vergleiche zwischen Personen kann zusätzlich die relative Leistung in Watt pro Kilogramm betrachtet werden.

                Testergebnis und Tagesform werden durch Protokoll, Motivation, Ermüdung, Kühlung, Höhe, Ernährung und Messgenauigkeit beeinflusst. Verläufe sind deshalb nur bei vergleichbaren Bedingungen sinnvoll zu interpretieren.

                Beispiel

                Bei einem verbreiteten 20-Minuten-Protokoll fährt eine Person im Test durchschnittlich 250 Watt. Als einfache Schätzung werden davon 95 % verwendet:

                1. Berechnung: 250 × 0,95 = 237,5 Watt
                2. Gerundet: FTP ≈ 238 Watt

                Das Ergebnis ist eine protokollabhängige Schätzung. Es beweist nicht, dass exakt 238 Watt unter allen Bedingungen eine volle Stunde gehalten werden können.

                H

                HERZRATENVARIABILITÄT

                HRV

                Die zeitliche Veränderlichkeit der Abstände zwischen aufeinanderfolgenden normalen Herzschlägen.

                Definition

                HRV bedeutet Herzratenvariabilität. Sie beschreibt die Schwankung der Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden normalen Herzschlägen, den sogenannten NN- beziehungsweise RR-Intervallen. Gemessen wird diese Schwankung meist in Millisekunden (ms). HRV ist damit nicht die Herzfrequenz in Schlägen pro Minute, sondern die Veränderlichkeit der Abstände zwischen den Schlägen.

                HRV ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Kennzahlen. RMSSD bewertet kurzfristige Unterschiede zwischen direkt aufeinanderfolgenden NN-Intervallen und wird häufig als Maß der vagal beziehungsweise parasympathisch vermittelten Aktivität verwendet. SDNN ist die Standardabweichung aller normalen NN-Intervalle innerhalb des Messzeitraums.

                Aussage

                HRV liefert Hinweise darauf, wie flexibel die autonome Regulation des Herzens auf Belastung und Erholung reagiert. Bei vergleichbaren Messbedingungen spricht eine höhere RMSSD relativ zum eigenen persönlichen Normalbereich häufig für stärkere parasympathische Aktivität und Erholung. Ein deutlich niedrigerer Wert kann unter anderem mit akuter Belastung, Schlafmangel, Alkohol, Krankheit oder unvollständiger Regeneration zusammenhängen.

                Ein einzelner hoher oder niedriger Wert beweist jedoch keine bestimmte Ursache. Alter, Atmung, Körperlage, Tageszeit, Trainingszustand, Medikamente, Messdauer und Messverfahren beeinflussen HRV. Deshalb bewertet DinoMetrix vor allem die Abweichung von der eigenen Historie und den Verlauf mehrerer Tage.

                Beispiel

                Angenommen, vier aufeinanderfolgende NN-Intervalle haben diese Längen:

                1000 ms1040 ms980 ms1020 ms
                1. Aufeinanderfolgende Unterschiede: +40, −60 und +40 ms
                2. Quadrierte Unterschiede: 1600, 3600 und 1600 ms²
                3. Mittelwert: (1600 + 3600 + 1600) ÷ 3 = 2266,7 ms²
                4. Quadratwurzel: √2266,7 ≈ 47,6 ms

                Das RMSSD beträgt in diesem vereinfachten Beispiel rund 48 ms. Liegt der persönliche nächtliche Normalwert beispielsweise bei 50 ms, liegt dieses Ergebnis ungefähr im eigenen Normalbereich. Eine pauschale Bewertung anhand fremder Vergleichswerte wäre dagegen nicht sinnvoll.

                K

                SCHNELLE ATP-BEREITSTELLUNG

                Kreatin

                Eine körpereigene Verbindung, die als Phosphokreatin an der schnellen ATP-Regeneration beteiligt ist.

                Definition

                Kreatin ist eine körpereigene stickstoffhaltige Verbindung, die aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin gebildet wird und zusätzlich über Lebensmittel aufgenommen werden kann. Der größte Teil befindet sich in der Skelettmuskulatur als freies Kreatin und Phosphokreatin.

                Phosphokreatin kann eine Phosphatgruppe auf ADP übertragen und dadurch sehr schnell neues ATP bereitstellen. Dieses System ist besonders zu Beginn kurzer, intensiver Belastungen wichtig.

                Aussage

                Kreatinsupplemente, insbesondere Kreatin-Monohydrat, können bei manchen Menschen Kraft, Leistung und die Fähigkeit zu wiederholten kurzen Maximalbelastungen verbessern. Die individuelle Reaktion fällt unterschiedlich aus.

                Eine Gewichtszunahme kann teilweise durch zusätzliches Wasser in der Muskulatur entstehen. Kreatin ist kein anaboles Steroid und ersetzt weder Training noch ausreichende Ernährung und Erholung.

                Beispiel

                Bei einem kurzen Sprint oder schweren Satz steigt der ATP-Bedarf innerhalb weniger Sekunden stark an. Phosphokreatin unterstützt dann diese Reaktion:

                Phosphokreatin + ADP → Kreatin + ATP

                Ein vereinfachtes Trainingsbeispiel vergleicht zwei Sätze mit demselben Gewicht von 100 kg:

                1. Fünf Wiederholungen: 100 × 5 = 500 kg bewegte Last
                2. Sechs Wiederholungen: 100 × 6 = 600 kg bewegte Last
                3. Unterschied: (600 − 500) ÷ 500 × 100 = 20 %

                Die Rechnung zeigt nur, wie sich Trainingsvolumen vergleichen lässt. Eine zusätzliche Wiederholung beweist nicht, dass Kreatin die Ursache war. Während der Pause werden Phosphokreatin-Speicher mithilfe des aeroben Stoffwechsels wieder aufgefüllt.

                L

                GENETISCH GEPRÄGTES LIPOPROTEIN

                Lipoprotein(a)

                Ein LDL-ähnliches Lipoproteinpartikel mit zusätzlichem Apolipoprotein(a).

                Definition

                Lipoprotein(a), kurz Lp(a), ist ein cholesteroltransportierendes Partikel im Blut. Es ähnelt einem LDL-Partikel, trägt ApoB-100 und zusätzlich das daran gebundene Apolipoprotein(a).

                Die Höhe des Lp(a)-Werts ist überwiegend genetisch bestimmt und bleibt im Erwachsenenalter meist relativ stabil. Labore geben ihn in nmol/l oder mg/dl an; wegen unterschiedlicher Partikelgrößen lassen sich diese Einheiten nicht mit einem universellen festen Faktor ineinander umrechnen.

                Aussage

                Ein erhöhter Lp(a)-Wert ist ein unabhängiger Risikofaktor für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen und steht auch mit einem erhöhten Risiko für eine verkalkende Aortenklappenstenose in Verbindung.

                Der Wert zeigt ein statistisches Risiko an, aber weder das Vorliegen noch den sicheren Eintritt einer Erkrankung. Er muss zusammen mit LDL-C, ApoB, Blutdruck, Rauchen, Diabetes, Familiengeschichte und weiteren Faktoren eingeordnet werden.

                Beispiel

                Zwei Personen haben im Beispiel denselben LDL-C-Wert von 100 mg/dl. Ihre Lp(a)-Werte betragen 20 nmol/l und 150 nmol/l.

                1. Absolute Differenz: 150 − 20 = 130 nmol/l
                2. Verhältnis: 150 ÷ 20 = 7,5

                Der zweite Messwert ist rechnerisch 7,5-mal so hoch. Das Beispiel verwendet frei gewählte Zahlen, stellt keine Diagnose und erlaubt keine direkte Umrechnung in mg/dl. Lp(a) wird im ärztlichen Gesamtrisiko berücksichtigt.

                N

                STATISTISCHES VERTEILUNGSMODELL

                Normalverteilung

                Eine symmetrische, glockenförmige Wahrscheinlichkeitsverteilung um ihren Mittelwert.

                Definition

                Die Normalverteilung ist eine stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung. Sie wird durch ihren Mittelwert μ und ihre Standardabweichung σ bestimmt und ist symmetrisch um den Mittelwert. Im idealen Modell stimmen Mittelwert, Median und häufigster Wert überein.

                Nicht jede reale Messreihe ist normalverteilt. Ausreißer, Schiefe, zeitliche Trends und wechselnde Messbedingungen können von der Glockenform abweichen.

                Aussage

                Wenn eine Verteilung hinreichend gut durch eine Normalverteilung beschrieben wird, lässt sich die Lage eines Werts mit einem Z-Wert oder Perzentil einordnen. Ein Z-Wert gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Messwert vom Mittelwert entfernt ist.

                Die Normalverteilung in DinoMetrix visualisiert die persönliche Historie eines Werts. Sie ist ein statistisches Vergleichsmodell, aber weder ein Beweis für echte Normalverteilung noch eine medizinische Grenzwert- oder Diagnosekurve.

                Beispiel

                Angenommen, persönliche HRV-Werte haben einen Mittelwert von 50 ms und eine Standardabweichung von 5 ms. Der aktuelle Wert beträgt 60 ms.

                1. Z-Wert: (60 − 50) ÷ 5 = 2
                2. Bereich von zwei Standardabweichungen: 50 ± 2 × 5 = 40 bis 60 ms
                3. Im idealen Normalmodell liegen ungefähr 95 % der Werte in diesem Bereich.

                Der aktuelle Wert liegt damit zwei Standardabweichungen über dem Mittelwert. Das beschreibt seine statistische Position, erklärt aber weder die Ursache noch den Gesundheitszustand.

                P

                CHANGE-POINT-VERFAHREN

                Pruned Exact Linear Time (PELT)

                Ein Algorithmus zum Auffinden mehrerer statistischer Wechselpunkte in einer Zeitreihe.

                Definition

                Pruned Exact Linear Time (PELT) ist ein Algorithmus zur Change-Point Detection. Er teilt eine Zeitreihe in Abschnitte, indem er die Summe ihrer Segmentkosten plus eine Strafe für zusätzliche Wechselpunkte minimiert.

                Durch das Verwerfen ungeeigneter Kandidaten – das sogenannte Pruning – erreicht PELT unter bestimmten Voraussetzungen eine erwartete lineare Laufzeit. „Exact“ bedeutet, dass das Optimum der festgelegten Zielfunktion gefunden wird; es garantiert keinen tatsächlich ursächlichen biologischen Wechsel.

                Aussage

                PELT kann in einer längeren HRV-, RHF- oder Schlafreihe Stellen markieren, an denen sich das statistische Niveau dauerhaft verändert haben könnte. Ergebnis und Empfindlichkeit hängen von Kostenfunktion, Strafterm, Datenmenge und Mindestlänge der Segmente ab.

                Ein erkannter Wechselpunkt benennt weder die Ursache noch eine Diagnose. Ein einzelner Ausreißer soll nicht automatisch als Regimewechsel gelten; umgekehrt kann ein langsamer Trend ohne scharfe Grenze schwerer zu lokalisieren sein.

                Beispiel

                Eine vereinfachte HRV-Reihe umfasst 14 Tage. Die ersten sieben Tage haben zusammen 350 ms, die folgenden sieben Tage 420 ms.

                1. Erster Abschnitt: 350 ÷ 7 = 50 ms
                2. Zweiter Abschnitt: 420 ÷ 7 = 60 ms
                3. Niveauwechsel: 60 − 50 = +10 ms beziehungsweise +20 %

                Wenn die Verringerung der Segmentkosten größer als die festgelegte Strafe ist, kann PELT den achten Tag als Wechselpunkt auswählen. Die Rechnung veranschaulicht das Prinzip; das tatsächliche Ergebnis berücksichtigt alle Einzelwerte.

                R

                RUHEHERZFREQUENZ

                RHF

                Die Anzahl der Herzschläge pro Minute unter körperlichen Ruhebedingungen.

                Definition

                RHF bedeutet Ruheherzfrequenz. Sie gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt, wenn der Körper keiner akuten körperlichen Belastung ausgesetzt ist. Angegeben wird sie in Schlägen pro Minute (bpm).

                Die genaue Berechnung ist vom Datenanbieter abhängig. Eine Smartwatch oder ein Ring kann dafür beispielsweise ruhige Phasen am Tag, nächtliche Messungen oder einen daraus berechneten Tageswert verwenden. Deshalb ist die RHF nicht zwingend identisch mit einer einzelnen, selbst gemessenen Pulsmessung im Sitzen.

                Aussage

                Die RHF liefert Hinweise auf die Beanspruchung und Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems. Ein langfristig niedrigerer Wert kann bei gesunden Menschen mit guter Ausdaueranpassung zusammenhängen. Ein unerwarteter Anstieg gegenüber dem eigenen persönlichen Normalbereich kann unter anderem bei Belastung, Schlafmangel, Flüssigkeitsmangel, Alkohol, Infekten oder unvollständiger Regeneration auftreten.

                Ein niedriger Wert ist nicht automatisch gut und ein hoher Wert nicht automatisch schlecht. Alter, Fitness, Medikamente, Temperatur, Körperlage, Messzeitpunkt und Erkrankungen beeinflussen die RHF. DinoMetrix ordnet sie deshalb relativ zur persönlichen Historie ein.

                Beispiel

                Angenommen, die persönliche RHF liegt an vergleichbaren Tagen meist bei 52 bpm. Heute ermittelt dasselbe Gerät 60 bpm.

                1. Abweichung: 60 − 52 = 8 bpm
                2. Relative Veränderung: 8 ÷ 52 × 100 ≈ 15 %

                Die heutige RHF liegt damit rund 8 bpm beziehungsweise 15 % über dem persönlichen Vergleichswert. Das ist zunächst ein Hinweis, den Verlauf und das eigene Befinden zu beobachten. Ein einzelner Messwert erklärt die Ursache nicht.

                S

                STREUUNG UM DEN MITTELWERT

                Standardabweichung

                Ein Streuungsmaß dafür, wie weit Werte typischerweise von ihrem Mittelwert entfernt liegen.

                Definition

                Die Standardabweichung ist die Quadratwurzel der mittleren quadrierten Abweichung vom arithmetischen Mittel. Sie hat dieselbe Einheit wie die Messwerte.

                Bei einer vollständigen Grundgesamtheit wird durch n geteilt. Bei einer Stichprobe wird die Varianz üblicherweise mit n − 1 geschätzt. DinoMetrix zeigt für den ausgewählten, als vollständige Datenreihe behandelten Zeitraum die Populations-Standardabweichung mit dem Teiler n.

                Aussage

                Eine kleine Standardabweichung bedeutet, dass die Werte eng um den Mittelwert liegen; eine große Standardabweichung zeigt stärkere Streuung. Das Maß bewertet jedoch nicht, ob eine Veränderung gut oder schlecht ist.

                Ausreißer können die Standardabweichung stark beeinflussen. Sie beweist weder eine Normalverteilung noch erklärt sie Trends oder Wechselpunkte. Deshalb sollte sie gemeinsam mit Verlauf, Datenmenge und Messbedingungen betrachtet werden.

                Beispiel

                Für die drei HRV-Werte 48, 50 und 52 ms beträgt der Mittelwert 50 ms.

                1. Abweichungen: −2, 0 und +2 ms
                2. Quadrate: 4 + 0 + 4 = 8 ms²
                3. Populationsvarianz: 8 ÷ 3 ≈ 2,67 ms²
                4. Standardabweichung: √2,67 ≈ 1,63 ms

                Als Stichprobe ergäbe sich mit dem Teiler n − 1 dagegen √(8 ÷ 2) = 2 ms. Daher muss bei Vergleichen klar sein, welche Variante verwendet wurde.

                V

                MAXIMALE SAUERSTOFFAUFNAHME

                VO₂max

                Die maximale Sauerstoffmenge, die der Körper bei intensiver Belastung aufnehmen und verwerten kann.

                Definition

                VO₂max bezeichnet die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers bei intensiver Belastung großer Muskelgruppen. Der relative Wert wird üblicherweise in Millilitern Sauerstoff pro Kilogramm Körpergewicht und Minute (ml/kg/min) angegeben.

                Direkt bestimmt wird VO₂max in einer leistungsdiagnostischen Untersuchung mit Atemgasanalyse bis zur maximalen Belastung. Smartwatches und andere Wearables messen diesen Wert nicht direkt, sondern schätzen ihn mithilfe von Herzfrequenz, Tempo beziehungsweise Leistung und persönlichen Angaben.

                Aussage

                VO₂max beschreibt einen wichtigen Teil der kardiorespiratorischen Fitness und der aeroben Leistungsfähigkeit. Ein steigender Wert kann auf eine verbesserte Fähigkeit hindeuten, Sauerstoff aufzunehmen, zu transportieren und in der arbeitenden Muskulatur zu nutzen.

                Der Wert wird unter anderem durch Trainingszustand, Genetik, Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Höhe, Temperatur, Erkrankungen und das verwendete Messverfahren beeinflusst. Deshalb sind vor allem Veränderungen innerhalb der eigenen, vergleichbar gemessenen Historie aussagekräftig.

                Beispiel

                Angenommen, bei maximaler Belastung werden 3,5 Liter Sauerstoff pro Minute aufgenommen und die Person wiegt 70 kg.

                1. Liter in Milliliter umrechnen: 3,5 × 1000 = 3500 ml/min
                2. Auf das Körpergewicht beziehen: 3500 ÷ 70 = 50 ml/kg/min

                Die relative VO₂max beträgt in diesem Beispiel 50 ml/kg/min. Bei einem Wearable wäre ein angezeigter Wert dagegen eine modellbasierte Schätzung und keine direkte Atemgasmessung.

                Verständliche Einordnung statt pauschaler Grenzwerte. Zuletzt fachlich geprüft: Juli 2026 Powered byShred Shed

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